Keine Moderne ohne Patriarchat?

Bezeichnung Wert
Titel
Keine Moderne ohne Patriarchat?
Untertitel
das Geschlechterverhältnis als handlungsleitende Denkstruktur der Moderne ; ein politikwiss. Modell
Medienart
Person
Verlag
Ort
Opladen
Jahr
Umfang
289 S.
ISBN10
3-531-12708-X
Schlagwort
Annotation
Die vorliegende Studie basiert auf der Darstellung des Patriarchats als Denkstruktur und analysiert, inwieweit die heutige Politikwissenschaft von der Denkstruktur "männlich-weiblich" geprägt ist. Nach einer kritischen Auseinandersetzung mit der traditionellen Forschung im allgemeinen umreißt S. Offenbartl die bisherige Entwicklung feministischer Ansätze sowie den Stand der Frauenforschung innerhalb der Disziplin. In diesem Rahmen wird die von der Autorin konstatierte "Dominanz des Männlichen über das Weibliche als Denkstruktur" kritisiert, werden wissenschaftlich festgeschriebene biologische Geschlechtsunterschiede seit Darwin in Frage gestellt und wird eine Neukonstruktion patriarchaler Denkmuster auch über die Sprache als Deutungsmuster und Kommunikationsmedium thematisiert. In einer Gegenwart, in der es wohl vielmehr gilt, anstehende Probleme der Gesellschaft miteinander - unabhängig vom Geschlecht - zu lösen, können Lösungsvarianten - seien sie nun männlich oder weiblich - keinen Bestand haben.