Ich fahr Pakete aus in Peking
| Bezeichnung | Wert |
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| Titel |
Ich fahr Pakete aus in Peking
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| Untertitel |
Ein intimer Bericht eines Niedriglohnarbeiters in China
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| Verfasserangabe |
Hu Anyan
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| Medienart | |
| Sprache | |
| Person | |
| Auflage |
1. Deutsche Erstausgabe
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| Verlag | |
| Ort |
Berlin
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| Jahr | |
| Umfang |
295 Seiten
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| ISBN10 |
3-518-47515-0
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| ISBN13 |
978-3-518-47515-7
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| Schlagwort |
Softcover / Belletristik/Gegenwartsliteratur (ab 1945)
Modernes China Memoir Einzelschicksal Peking
urban
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| Annotation |
In den zwanzig Jahren nach seinem Highschool-Abschluss hatte Hu Anyan neunzehn verschiedene Jobs. Er arbeitete unter anderem als Verkäufer im 24h-Markt, als Fahrradmechaniker, Pakete-Kurier, Sicherheitsmann, im Logistikzentrum, der Tankstelle, der Kantinenküche. Er zog von einer chinesischen Großstadt zur nächsten, jedes Mal weiter, wenn die Arbeit unerträglich und der Boss zu bossy wurde, und richtete sich wieder in einem winzigen Zimmer ein, mit nicht mehr als seinen zerlesenen Ausgaben von Tschechow und Carver.
Von der Psychologie der Hackordnung in einer gigantischen Sortierhalle für Pakete über die kafkaeske Bürokratie der Personalabteilungen bis hin zur idealen Gestaltung einer Lieferroute – mit aufrichtiger Neugier und trockenem Humor erzählt Hu Anyan unerhörte Geschichten der Menschlichkeit vor dem Hintergrund größter Schinderei.
Ich fahr Pakete aus in Peking ist ein intimer Bericht über ein Leben als Niedriglohnarbeiter in den anonymen Megastädten des heutigen China. Und gibt zum ersten Mal den Blick frei auf die Massen, die von den gesellschaftlichen Realitäten, von der Art des Wirtschaftens, von der Staatsgewalt, an den Rand, in die Armut, ins Vergessen gedrängt werden.
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