Mutterzunge
| Bezeichnung | Wert |
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| Titel |
Mutterzunge
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| Untertitel |
Erzählungen
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| Verfasserangabe |
Emine Sevgi Özdamar
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| Medienart | |
| Sprache | |
| Person | |
| Reihe | |
| Reihenvermerk |
5346
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| Auflage |
Erste Auflage, Neuausgabe
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| Verlag | |
| Ort |
Berlin
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| Jahr | |
| Umfang |
139 Seiten
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| ISBN10 |
3-518-47346-8
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| ISBN13 |
978-3-518-47346-7
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| Schlagwort |
Theater
Sprache Kultur Identität Deutsch
Berlin
Migration Heimat Westberlin Bildung Zugehörigkeit Sprachlosigkeit Koran Muttersprache Türkisch Famile Verortung Georg-Büchner-Preis 2022 Softcover / Belletristik/Gegenwartsliteratur (ab 1945) Muttersprache; Türkisch; Deutsch; Arabisch; Sprache; Liebe; Heimat; Kultur; Interkulturalität; Mehrsprachigkeit Fiktionale Darstellung Erzählende Literatur: Gegenwartsliteratur ab 1945 |
| Annotation |
Angaben aus der Verlagsmeldung
Mutterzunge : Erzählungen / von Emine Sevgi Özdamar
»Wenn ich nur wüsste, wo ich meine Mutterzunge verloren habe«, fragt sich die Erzählerin in Sevgi Özdamars Prosadebüt von 1990. Nach vielen Jahren in Berlin ist ihr das Türkisch, ihre erste Sprache, fremd geworden. Auf der Suche nach ihren Wurzeln verliebt sie sich in den Schriftgelehrten Ibni Abdullah, der sie in die »Großvaterzunge« Arabisch, die Sprache der »heiligen« Liebe und des Korans einführt. Und sie erzählt das Märchen vom armen türkischen Bauern, der ins ferne Deutschland gelangt und sich dort als Straßenkehrer wiederfindet – wie so viele seines Volkes, das sich in den sechziger und siebziger Jahren in die Dienstbotenkaste westdeutscher Großstädte verwandelt. Zuletzt sinkt in diesem klugen, souveränen und mit koboldhafter Ironie erzählten Buch sogar Ophelia von der Bühne ihres Heimatlandes zur Putzfrau eines deutschen Theaters hinab.
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| Weiterführende Links |
Erhältlich in folgenden Bibliotheken
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