Väter

Bezeichnung Wert
Titel
Väter
Untertitel
Roman
Verfasserangabe
Brodowsky, Paul
Medienart
Sprache
Person
Auflage
Erste Auflage, Originalausgabe
Verlag
Ort
Berlin
Jahr
Umfang
304 Seiten
ISBN10
3-518-43103-X
ISBN13
978-3-518-43103-0
Schlagwort
Fiktionale Darstellung
Erzählende Literatur: Gegenwartsliteratur ab 1945
Vater
Sohn
Erziehung
Erinnerungen
Erbe
Deutschland
Flensburg
Schleswig-Holstein
Geschenke für Männer
Geschenk Bruder
Geschenk Freund
Geschenk Mann
Geschenk Vater
Romane Neuerscheinungen
Kindheit
Geschichte
Ostsee
Nationalsozialismus
Napola
Nazihintergrund
Eltern
Familie
Kind
Kinder
Vergangenheit
Zweiter Weltkrieg
Jahrhundert
Gewalt
Terror
Spuren
Spurensuche
Prägung
Vater haben
Vater sein
Mürwik
nationalsozialistisch
Familienalltag
biografisch
Die blinde Fotografin
Elitedenken
Geflecht
Paul Brodowsky
Pilz
Rollenvorbild
Opa war ein Nazi
Opa war kein Nazi
progressiv
Rattenlinie Nord
Szenisches Schreiben
Überlegenheitsfantasien
Toxische Männlichkeit
Männerphantasien
Alltag mit Kind
autofiktional
BELLA triste
Prosanova
Topografie
Großväter
Härte
Herkommensforschung
innere Topografie
Kiel
Mantel des Schweigens
MenschMitNazihintergrund
Milch Holz Katzen
verschweigen
Wurzel
gegenwärtig
Hildesheim
Papa
Auseinandersetzung
Verstrickungen
Kinderkriegen
Romandebüt
persönlich
Nazi
Patriarchat
Ideal
Vaterrolle
Halle
Vaterbild
Rolle
Männlichkeit
Kreatives Schreiben
Pogrom
Abbildungen
Hanau
aktuell
Geschlechterverhältnisse
Recherche
Vatertag
autobiografisch
Generationen
Großvater
Vorbild
Autofiktion
Elternschaft
AfD
Rollenbilder
Gleichberechtigung
Schweigen
männlich
NSU
Rechtsextremismus
BRD
Reflexion
Konflikt
Holocaust
Gegenwart
Gesellschaft
Berlin
Vaterschaft
Biografie
Polen
Geschwister
Tochter
NSDAP
Deutsch
Politik
Annotation
Erst als der Sohn ihn danach fragt, spricht der Vater, Jahrgang 1933, von der NS-Zeit. Von der Nationalpolitischen Lehranstalt, der Napola, vom jüdischen Fellhändler am Markt und von seinem Onkel. Jenem Onkel Paul, nach dem der Sohn benannt ist und der NSDAP-Kreisgeschäftsführer war. Im Bundesarchiv findet der Sohn, als jüngstes von acht Kindern 1980 geboren, nur eine schmale Akte. Doch ihn lassen die Fragen nicht los: Wie setzen sich nationalsozialistische Prägungen auch in seiner Familie fort? Welche überkommenen Ideale, welche patriarchalen Vorstellungen haben sich in ihn eingeschrieben und gibt er vielleicht selbst weiter? In welchen Konflikten treten sie bis heute zutage? Er stellt fest, wie herausfordernd es ist, im Umgang mit den eigenen Kindern seine Rolle als progressiver Vater zu finden, zumal ihm klare Vorbilder dafür fehlen. Paul Brodowsky erzählt in seinem Roman Väter von einem Jahrhundert deutscher Geschichte. Er verdichtet Erinnerungen, Recherchen und Reflexionen zu einem Bild der BRD nach der Zeit des Nationalsozialismus – er arbeitet auf, was in vielen Familien bis heute verschwiegen wird, und spannt so den Bogen von den dreißiger Jahren bis zur Gegenwart. Eine schonungslose Selbstbefragung und Spurensuche nach den Prägungen durch die Großväter und Väter.
Übersetzung
Deutsch
Trägermedium
Band
Illustrationsangaben
Illustrationen