Mit Dolchen sprechen
| Bezeichnung | Wert |
|---|---|
| Titel |
Mit Dolchen sprechen
|
| Untertitel |
der literarische Hass-Effekt
|
| Verfasserangabe |
Karl Heinz Bohrer
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| Medienart | |
| Sprache | |
| Person | |
| Auflage |
Erste Auflage
|
| Verlag | |
| Ort |
Berlin
|
| Jahr | |
| Umfang |
493 Seiten
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| ISBN10 |
3-518-42881-0
|
| ISBN13 |
978-3-518-42881-8
|
| Schlagwort |
Geschichte
Hass Literatur Satan Mephisto
Handke
Literaturgeschichte Bernhard Milton Marlowe Wissenschaftler Romeo und Julia Richard Wagner Michael Kohlhaas Literaturwissenschaft Ring des Nibelungen Poesie Goetz Hamlet Exzess Affirmation Teufel Flüchtlingskrise Romeo Emotion Sozialgeschichte Literaturkritik Publizistik Jelinek Diskurs Ästhetizismus Momentanismus Baudelaire Julia Literturkritiker Kyd Studie Analyse Sexualität Swift Houellebecq Gulliver Sartre Kleist Weltanschauung Strindberg Herausgeber Effekt Affekt Richard III. Identität Céline Ästhetik Kritiker Expressivität Wut Rassismus Shakespeare Mephistopheles Furor Kohlhaas Ereignis Merkur Brinkmann Softcover / Sachbücher/Kunst Literatur/Sonstiges Brinkmann;Strindberg;Weltanschauung;Kleist;Sartre;Gulliver;Houellebecq;Swift;Sexualität;Analyse;Studie;Kyd;Literturkritiker;Julia;Herausgeber;Effekt;Richard III.;Merkur;Ereignis;Kohlhaas;Furor;Mephistopheles;Shakespeare;Rassismus;Wut;Expressivität;Kritike |
| Annotation |
Angaben aus der Verlagsmeldung
Mit Dolchen sprechen : Der literarische Hasseffekt / von Karl Heinz Bohrer
Gerade in letzter Zeit hat der »Hass«-Begriff eine Karriere an öffentlicher Bedeutung hinter sich gebracht. In der publizistischen und sozialhistorischen Kritik an der in Deutschland und Europa verbreiteten Reaktion auf die Flüchtlingskrise rückte er gemeinsam mit Begriffen wie »Identität« und »Rassismus« in die vorderste Linie des Diskurses.
Doch Karl Heinz Bohrers Studie in zwölf Kapiteln sucht im literarischen Hasseffekt etwas ganz Anderes. Nicht um den Hass als die begleitende Emotion eines politisch-weltanschaulichen Programms geht es ihm, sondern einzig um den literarischen Ausdruckswert, um die Rolle des Hasses als ein Medium exzessiv gesteigerter Poesie. Dabei zeigt sich eine privilegierte Rolle von Charakteren des Hasses und ihres Ausdrucksvermögens in der Literatur, an deren Vorbild sich die Expressivität literarischer Sprache selbst entwickelt.
Bohrers Studien führen vom Beginn der Neuzeit, von Shakespeare, Kyd und Marlowe, über Milton, Swift, Kleist, Baudelaire, Strindberg und Céline bis in die Gegenwart: zu Sartre, Bernhard, Handke, Jelinek sowie Brinkmann und Goetz. Und zu Houellebecq, in dem die bösartige Affirmation des Hassenswerten, eine Zeitgenossenschaft ohne Hoffnung, kulminiert.
Angaben aus der Verlagsmeldung Mit Dolchen sprechen : Der literarische Hasseffekt / von Karl Heinz Bohrer Gerade in letzter Zeit hat der »Hass«-Begriff eine Karriere an öffentlicher Bedeutung hinter sich gebracht. In der publizistischen und sozialhistorischen Kritik an der in Deutschland und Europa verbreiteten Reaktion auf die Flüchtlingskrise rückte er gemeinsam mit Begriffen wie »Identität« und »Rassismus« in die vorderste Linie des Diskurses.Doch Karl Heinz Bohrers Studie in zwölf Kapiteln sucht im literarischen Hasseffekt etwas ganz Anderes. Nicht um den Hass als die begleitende Emotion eines politisch-weltanschaulichen Programms geht es ihm, sondern einzig um den literarischen Ausdruckswert, um die Rolle des Hasses als ein Medium exzessiv gesteigerter Poesie. Dabei zeigt sich eine privilegierte Rolle von Charakteren des Hasses und ihres Ausdrucksvermögens in der Literatur, an deren Vorbild sich die Expressivität literarischer Sprache selbst entwickelt.Bohrers Studien führen vom Beginn der Neuzeit, von Shakespeare, Kyd und Marlowe, über Milton, Swift, Kleist, Baudelaire, Strindberg und Céline bis in die Gegenwart: zu Sartre, Bernhard, Handke, Jelinek sowie Brinkmann und Goetz. Und zu Houellebecq, in dem die bösartige Affirmation des Hassenswerten, eine Zeitgenossenschaft ohne Hoffnung, kulminiert. |
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Bibliothek der AK - Steiermark Graz |
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