Schwarzer Himmel, schwarzes Meer

Bezeichnung Wert
Titel
Schwarzer Himmel, schwarzes Meer
Untertitel
Roman
Verfasserangabe
Izzet Celasin. Aus dem Norweg. von Günther Frauenlob
Medienart
Sprache
Person
Auflage
1. Aufl.
Verlag
Ort
Köln
Jahr
Umfang
398 S.
ISBN13
978-3-462-04035-7
Schlagwort
Annotation
Angaben aus der Verlagsmeldung Schwarzer Himmel, schwarzes Meer : Roman / von Izzet Celasin Istanbul in den 70er Jahren - ein Roman über die Liebe, die Loyalität und das politische Erwachen, vor allem der Frauen. Liebesgeschichte, politisches Buch und Entwicklungsroman in einem - Schwarzer Himmel, schwarzes Meer handelt von den politischen Wirren und bürgerkriegsähnlichen Zusammenstößen in der Türkei der Jahre 1977-1981 und von den persönlichen Entscheidungen, die man als junger Mensch in dieser Zeit treffen muss. Istanbul, 1977. Der 18 jährige Schüler Eiche nimmt zum ersten Mal an einer 1.-Mai-Kundgebung teil. Als die Demonstranten auf dem Taksin-Platz beschossen werden und Panik ausbricht, lernt Eiche die charismatische Zuhal kennen, die ihn in Sicherheit bringt. Zuhal gehört der revolutionären Studentenbewegung an, und durch sie erkennt Eiche, dass er Stellung beziehen muss. Obwohl er eine Freundin hat, die er heiraten will, kann er Zuhal nicht vergessen, und als sie tatsächlich erneut in sein Leben tritt, verfällt er ihr endgültig. Er verlässt seine Freundin, schließt sich nach der Schule der Studentenbewegung an und begleitet Zuhal zu politischen Kundgebungen. Doch als sie radikaler wird in ihren politischen Kämpfen, verliert er sie erneut aus den Augen... In diesem atmosphärisch dichten, ereignisreichen Roman wird eine Zeit wieder lebendig, in der politische Ideale das Zusammenleben bestimmten und in Istanbul gerade die türkischen Frauen nach Freiheit und Unabhängigkeit strebten und entschlossen waren, sich das zu nehmen, was ihnen zustand. "Der Roman ist faszinierend und wichtig. Er verbindet das politische Erwachen des Ich-Erzählers und seine Dilemmas sowohl mit dem Alltagsleben in der Türkei als auch mit dem damaligen Zeitgeist." Aftenposten