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      <marc:subfield code="a">Gebete für die Vermissten</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="c">Jennifer Clement. Aus dem amerikan. Engl. von Nicolai von Schweder-Schreiner</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">Ein aufwühlender Roman über das Schicksal eines mexikanischen Mädchens. (DR) Das Leben der jungen Ladydi lässt sich so gar nicht mit ihrer berühmten Namensgeberin Lady Diana vergleichen. Sie wohnt mit ihrer Mutter in einem abgeschiedenen mexikanischen Bergdorf und erkennt früh, dass es besser wäre, ein Junge oder zumindest ein hässliches Mädchen zu sein. Denn die Gefahr, von Drogendealern in ihren schwarzen Geländewagen entführt zu werden, schwebt wie eine dunkle Wolke über jedem hübschen Mädchen. Deswegen schwärzen die Mütter ihren Töchtern die Haut und die Zähne und verstecken diese in dunklen Erdlöchern, sobald sich ein Wagen am Horizont blicken lässt. Ladydis Alltag besteht aus Angst, Entbehrung und dem Wunsch nach einem besseren Leben. Als sie die Chance bekommt, ihr Dorf zu verlassen, ergreift sie diese. Doch das anfängliche bessere Leben entpuppt sich als Alptraum und Ladydi wird in ein furchtbares Verbrechen verstrickt. Die Autorin Jennifer Clement verpackt ein sensibles Thema in einen aufwühlenden, mitreißenden Roman. Von der ersten Seite an sind das Elend und die ständige Angst, in der die Mütter und ihre Töchter leben, spürbar. Gleichzeitig lässt die Hauptprotagonistin aber auch einen unbändigen Lebenswillen erkennen, und die Hoffnung auf ein besseres Leben ist ihr ständiger Begleiter. Ein empfehlenswerter Roman, der neben einem kurzweiligen Lesevergnügen auch zum Nachdenken anregt.</marc:subfield>
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