Das Ende der Gerechtigkeit

Bezeichnung Wert
Titel
Das Ende der Gerechtigkeit
Untertitel
ein Richter schlägt Alarm
Verfasserangabe
Jens Gnisa ; unter Mitarbeit von Petra Thorbrietz
Medienart
Person
Auflage
2. Auflage
Verlag
Ort
Freiburg
Basel
Wien
Jahr
Umfang
288 S.
ISBN10
3-451-37729-2
ISBN13
978-3-451-37729-7
Schlagwort
Annotation
Angaben aus der Verlagsmeldung Die Justiz. Ein Nachruf? : Der Vorsitzende des Richterbundes zieht Bilanz / von Jens Gnisa Wir leben in einem Rechtsstaat. Doch tun wir das wirklich? Eklatante Schwächen des Ausländerrechts; nicht vollstreckte Haftbefehle; nicht geahndeter Steuerbetrug: Immer häufiger verstehen die Bürger das Recht nicht mehr – in Deutschland, Österreich und der Schweiz, überall in Europa. Sie fragen: Gibt es noch Gerechtigkeit? Das fragen sich andererseits auch Richter, Staats- und Rechtsanwälte oder sogar einfache Justizangestellte. Sie bekommen nicht selten Hassmails und Todesdrohungen, weil sie tun, was zu ihren Aufgaben gehört: Urteile sprechen, Ansprüche vertreten, Recht und Gesetz Geltung verschaffen. Können sie es bald schon niemandem mehr recht machen? Und was bedeutet das dann? Unterlegt mit harten Fakten und in anschaulichen, oft kaum glaublichen Geschichten aus dem Justizalltag beschreibt Jens Gnisa eine schleichende Erosion des Justizsystems, die sich immer deutlicher zeigt. Er geht den vielschichtigen Ursachen einer Entwicklung auf den Grund, die nur allzu oft verdrängt wird. Und weil sonst eine der zentralen Säulen unserer Demokratie noch weiter einknickt, macht er konkrete Vorschläge, wie die gefährliche Aushöhlung des Rechts gestoppt werden kann. Auf aufrüttelndes Debattenbuch in unruhigen Zeiten, in denen es Recht und Demokratie überall auf der Welt immer schwerer haben: analytisch, leicht geschrieben, kämpferisch.