Matteo Ricci und der Kaiser von China

Bezeichnung Wert
Titel
Matteo Ricci und der Kaiser von China
Untertitel
Jesuitenmission im Reich der Mitte
Verfasserangabe
Rita Haub/Paul Oberholzer
Medienart
Sprache
Person
Verlag
Ort
Würzburg
Jahr
Umfang
160 S.
ISBN13
978-3-429-03226-5
Schlagwort
Annotation
Angaben aus der Verlagsmeldung Matteo Ricci und der Kaiser von China : Jesuitenmission im Reich der Mitte / von Rita Haub, Paul Oberholzer Die große Sehnsucht des Jesuiten Matteo Ricci (1552-1610) galt der christlichen Mission in China, wo bisher alle Versuche, Fuß zu fassen fehlgeschlagen waren. 1583 kam er dorthin, aber erst 1601 konnte er Peking betreten. Am Kaiserhof war er als Mathematiker, Astronom und Kartograph tätig und erstellte die erste Weltkarte, die China nicht als „Reich der Mitte“, sondern als Teil einer größeren Welt zeigte. Ricci ist der eigentliche Begründer der Akkommodationsmethode und Inkulturation. Er lernte die Landessprache, studierte die chinesische Literatur und nahm einen chinesischen Namen an. Er pflegte die Lebensgewohnheiten und Umgangsformen der Gelehrten des Landes, mit denen er in freundschaftlicher Beziehung stand. Ricci war als Begründer der Chinamission einer der bedeutendsten Vermittler europäischer Ideen nach China. Zugleich aber brachte er zum ersten Mal Kenntnisse über Gesellschaft, Geschichte und Kultur der Chinesen der späten Ming-Zeit nach Europa.