Die Bibliothek der verborgenen Erinnerungen
| Bezeichnung | Wert |
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| Titel |
Die Bibliothek der verborgenen Erinnerungen
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| Verfasserangabe |
Kekla Magoon ; aus dem Englischen von Uwe-Michael Gutzschhahn
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| Medienart | |
| Sprache | |
| Person | |
| Auflage |
1. Auflage
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| Verlag | |
| Ort |
München
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| Jahr | |
| Umfang |
423 Seiten
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| ISBN13 |
978-3-423-64127-2
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| Schlagwort | |
| Annotation |
Quelle: 1000 und 1 Buch (http://www.1001buch.at/);
Autor: Manon Adelsberger; Als Dallys Großvater stirbt, droht die Welt des Mädchens aus den Fugen zu geraten. Wer wird jetzt mit ihr die kleinen und großen Abenteuer des Lebens bestreiten? Und wer wird sie in Zukunft in den Arm nehmen? Als die scheinbar jobsüchtige Mutter Dally auch noch den Abenteuerclub ihrer Schule verbietet, wirkt deren Leben endgültig nur noch trost- und aussichtslos. Doch dann erfährt sie bei der Verlesung des Testaments ihres Großvaters, dass er ihr einen geheimnisvollen Briefumschlag vermacht hat. Als die Erwachsenen diesen nicht rausrücken wollen, sieht Dally sich gezwungen ihn kurzerhand zu stehlen. So beginnt ein ungeahnt großes Abenteuer, wie es die Protagonistin noch nicht mal in ihren Träumen für möglich gehalten hätte: Ihr Großvater hat ihr die Anleitung zur Bibliothek der verborgenen Erinnerungen hinterlassen! Ein mystischer Ort, an dem unzählige (Familien-)Geheimnisse auf sie warten. Auf einer magischen Reise durch ihre Familiengeschichte muss sie sich im 17. Jahrhundert zwischen Pirat*innen und Sklavenhaltern zurechtfinden, ist beim Kennenlernen ihrer Eltern in den 1990er Jahren dabei und kann ihren früh verstorbenen Vater endlich wiedersehen. Doch damit ist immer noch nicht Schluss: Die Bibliothekarin scheint ein noch viel größeres Geheimnis zu hüten, das sie vor Dally zu verstecken versucht. »Die Bibliothek der verborgenen Erinnerungen« gewährt den Lesenden anhand von Dallys Familie tiefe Einblicke in die Geschichte von People of Color. Der wunderbar komplexe Roman macht dabei auch vor schwierigen Themen nicht halt, sondern verpackt sie gekonnt in den aufregenden Plot. Das Geschehen wird von Dally stets in einen (antirassistischen) Kontext eingeordnet dabei wird auch das N-Wort ausgeschrieben. Kekla Magoon erzählt klug und geht dabei stets behutsam mit marginalisierten Gruppen um. Die Erzählung wirkt durch ihre Vielschichtigkeit keineswegs pädagogisierend sie macht Lust darauf Abenteuer zu erleben, die Welt zu sehen und sie dadurch auch besser zu verstehen. Die Komplexität der Erzählweise durch viele verschiedene Timelines darf allerdings nicht unterschätzt werden. |
| Altersbeschränkung |
0
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| Antolin |
Klasse: ab 7
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Erhältlich in folgenden Bibliotheken
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BIK Bücherei in Korneuburg |
Anfahrt |
Klasse: ab 7
