Tagebuch eines Zwangsarbeiters

Bezeichnung Wert
Titel
Tagebuch eines Zwangsarbeiters
Verfasserangabe
Jan Bazuin ; mit Illustrationen von Barbara Yelin ; aus dem Niederländischen von Marianne Holberg ; herausgegeben und mit einem Nachwort von Paul-Moritz Rabe ; Bayerische Landeszentrale für Politische Bildungsarbeit
Medienart
Sprache
Person
Auflage
Sonderausgabe für die Landeszentrale für Politische Bildung
Verlag
Ort
München
Umfang
157 Seiten
Schlagwort
Annotation
Angaben aus der Verlagsmeldung Tagebuch eines Zwangsarbeiters / von Jan Bazuin Das kürzlich entdeckte, hier erstmals publizierte Tagebuch des Jan Bazuin ist das ergreifende Zeugnis eines Rotterdamer Jugendlichen, der während des Zweiten Weltkriegs zur Zwangsarbeit nach Deutschland deportiert wurde. Die renommierte Zeichnerin Barbara Yelin hat die knappen, schnörkellosen Notizen einfühlsam illustriert und macht so das Geschehen auf unheimliche Weise präsent. Ein wichtiges, ein fesselndes Buch nicht nur für junge Leser. Rotterdam, im Herbst 1944: Der neunzehnjährige Jan Bazuin erlebt den Hungerwinter. Täglich muss Brennmaterial und Essbares "organisiert" werden. Sein Vater droht, ihn von den Deutschen abholen zu lassen, wenn er nicht auszieht. Einziger Lichtblick ist die Freundin Annie. Doch Anfang Januar 1945 ändert sich alles. Jan wird zur Zwangsarbeit nach Bayern verschleppt … Das Tagebuch des jungen Niederländers Jan Bazuin überrascht durch seinen ungekünstelten, jugendlichen und selbst in größter Not optimistisch klingenden Ton. Die Aufzeichnungen enden am 23. April 1945, kurz nach Jans riskanter Flucht aus dem Lager in München-Neuaubing. Der Text ist für die Forschung eine wichtige Quelle. Vor allem aber führt er ganz voraussetzungslos und intensiv vor Augen, wie ein Jugendlicher Deportation und Arbeitslager in den letzten Monaten des Zweiten Weltkriegs erlebte.
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