Kain, Abel und Israel
| Bezeichnung | Wert |
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| Titel |
Kain, Abel und Israel
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| Untertitel |
die Rezeption von Gen 4,1-16 in rabbinischen Midraschim
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| Verfasserangabe |
Johanna Erzberger
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| Medienart | |
| Sprache | |
| Person | |
| Reihe | |
| Reihenvermerk |
H. 192 = Folge 10, H. 12
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| Verlag | |
| Ort |
Stuttgart
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| Jahr | |
| Umfang |
384 S.
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| ISBN13 |
978-3-17-021497-2
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| Schlagwort | |
| Annotation |
Angaben aus der Verlagsmeldung
Kain, Abel und Israel : Die Rezeption von Gen 4,1-16 in rabbinischen Midraschim / von Johanna Erzberger
Die Aufnahme von der Erzählung von Kain und Abel in aggadische Midraschim erfolgt nicht in eklektischen Zitatsplittern, sondern spielt den Kontext immer mit ein. Die rabbinische Exegese arbeitet dabei mit "Traditionsstücken", die bestimmte Zitatzusammenhänge vorgeben.
Die Autorin analysiert diese Traditionsstücke und ihre Einbindung in den Empfängertexten. Ihr methodischer Ausgangspunkt ist die Intertextualitätsforschung, die sie mit der jüngeren Midraschforschung auf innovative Weise vernetzt. Dabei wird deutlich, dass die rabbinischen Autoren die Traditionsstücke heranziehen, um Kain und Abel in unterschiedlicher Weise zu Identifikationsfiguren für den Leser zu machen: Während Kain eher für das Individuum steht, ermöglicht Abel kollektive Deutungen. Kain kann negativ (als Mörder) oder positiv (in seiner Umkehr) bewertet sein. Gemeinsam ist beiden Figuren, dass sie je in ein Verhältnis zu Israel gesetzt sind. |
| Weiterführende Links |
Erhältlich in folgenden Bibliotheken
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Provinzbibliothek der Kapuzinerprovinz Österreich-Südtirol - Innsbruck |
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