Herscht 07769

Bezeichnung Wert
Titel
Herscht 07769
Untertitel
Florian Herschts Bach-Roman
Verfasserangabe
Krasznahorkai, László
Medienart
Sprache
Person
Auflage
Deutsche Erstausgabe
Verlag
Ort
Frankfurt am Main
Jahr
Umfang
409 Seiten
ISBN10
3-10-397415-9
ISBN13
978-3-10-397415-7
Schlagwort
Annotation
Angaben aus der Verlagsmeldung Herscht 07769 : Roman Herscht 07769 Krasznahorkai, Herscht 07769 / von László Krasznahorkai Kana wäre eine vergessene Stadt irgendwo in Thüringen, hätte ihre abgelegene Trostlosigkeit nicht Neonazis angelockt. Die Einwohner betrachten sie mit Angst und Argwohn. Allein Florian Herscht meint, er habe Freunde auf beiden Seiten: ein hilfsbereiter Muskelprotz, der sich vor Tattoos fürchtet und glaubt, das Universum stürze demnächst ins Nichts. Um alle vor der vermeintlichen Katastrophe zu warnen, schreibt er Briefe an Frau Merkel, die ohne Antwort bleiben. Doch seine Unschuld macht ihn hellsichtig, und nur die Musik Bachs kann ihn trösten. Plötzlich tauchen am Waldrand Wölfe auf, die Apokalypse rückt tatsächlich näher… Literarisch mit großem Sog überrascht László Krasznahorkai mit einem Roman voll beängstigender deutscher Gegenwart, mit melancholischem Humor und abgründigem Sarkasmus. »Lange ist mir ein Protagonist nicht mehr so ans Herz gewachsen wie Florian Herscht. Gemeinerweise kann man in diesem Buch nie aufhören zu lesen. Ich sage es nicht mal neidisch, sondern als Beschenkter: László Krasznahorkai hat den heutigen deutschen Roman geschrieben.« Ingo Schulze »Dieses Buch ist wie der Teilchenbeschleuniger, vor dem sich Herscht so fürchtet... Ein unfassbarer Teufelstango!« Clemens Meyer