Das Archiv der Gefühle
| Bezeichnung | Wert |
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| Titel |
Das Archiv der Gefühle
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| Untertitel |
Roman
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| Verfasserangabe |
Peter Stamm
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| Medienart | |
| Sprache | |
| Person | |
| Auflage |
Originalausgabe
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| Verlag | |
| Ort |
Frankfurt a. M.
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| Jahr | |
| Umfang |
188 S.
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| ISBN13 |
978-3-10-397402-7
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| Schlagwort | |
| Annotation |
Quelle: bn.bibliotheksnachrichten (http://www.biblio.at/literatur/bn/index.html);
Autor: German Brandstötter; Ein Archiv des Liebeskummers. (DR) Der Erzähler ist gekündigter Pressearchivar, der sich die Dokumentation nun zuhause eingerichtet hat, um zu ordnen, "nicht zu interpretieren". Er lebt weitgehend ohne Außenkontakte aus Angst vor der Unberechenbarkeit der Welt. Sein Archiv gibt ihm ein Ordnungsmuster, er kann in seinen Erinnerungen an die große Liebe in einer ewigen Gegenwart schwelgen. Das ist süßsauer gefärbt, denn er hält sie für unerwidert. Im Lauf der Erzählung wird ein fortschreitender Realitätsverlust sichtbar, zumindest wird der Erzähler immer unverlässlicher: Er hört zwar Nachrichten, aber erkennt den Corona-Lockdown nicht, er beschreibt soziale Ängste, aber hat immer Beziehungen, die große Liebe zieht ihn in Abgrund und Kälte, aber er möchte sie wieder erleben. Letztlich spaltet er sich von seiner Vergangenheit und bisherigen Lebensweise ab, akzeptiert die aktuelle Personifikation seiner Angebeteten und versucht einen Neuanfang. Peter Stamm ist bekannt für das Verweben von Fantasiertem und Erlebtem, das er hier formal mit verschiedenen Zeitebenen, die nebeneinander stehen, durchführt. Eine Stück Schweizer Literatur der Reflexion über Eskapismus, Angst, Liebesleid, Weggabelungen und vergebene Chancen. Etwas melancholisch, aber doch nur eine Liebesgeschichte mehr. |
| Altersbeschränkung |
0
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Erhältlich in folgenden Bibliotheken
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BIK Bücherei in Korneuburg |
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