Vanity Fair

Bezeichnung Wert
Titel
Vanity Fair
Verfasserangabe
Thackeray, William Makepeace
Medienart
Sprache
Person
Verlag
Ort
London
Jahr
Umfang
672 S.
ISBN13
978-0-14-062085-6
Schlagwort
Annotation
A richly comic dissection of English society during the Napoleonic Wars. Bissig-ironisches Gesellschaftsbild William M. Thackeray mochte keine romantischen Heldengestalten. Deshalb untertitelte er seinen 1847/48 erschienenen Gesellschaftsroman Jahrmarkt der Eitelkeit auch konsequenterweise als „Roman ohne Held“. Es geht darin weniger um eine durchkomponierte Geschichte mit klarem Aufbau und Happy End als um ein bissig-ironisches Porträt der englischen Gesellschaft im frühen 19. Jahrhundert. Ganz ohne Helden geht es aber doch nicht: Zwei Frauengestalten stehen im Mittelpunkt des Romans. Die erste ist die arme, aber gewitzte Becky Sharp, die nichts unversucht lässt, sich einen Platz in der besseren Gesellschaft zu erobern. Dafür scheut sie auch nicht vor allerlei Intrigen und Männergeschichten zurück. Am Ende stirbt ihr letzter Mann und hinterlässt ihr ein stattliches Vermögen, und der Leser ist versucht zu sagen: Genau das hat sie immer angestrebt. Die zweite ist Amelia Sedley, ein naives und anschmiegsames Frauchen, das durch den frühen Tod ihres Mannes in der Schlacht von Waterloo aus dem Wohlstand in die Mittellosigkeit abstürzt. Die Wege der beiden Frauen kreuzen sich an mehreren Stellen des Romans, der in seinem ironischen Erzählstil einen bunten Reigen der gesellschaftlichen Eitelkeiten enthüllt.