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      <marc:subfield code="a">Der Kollaps der Modernisierung</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="b">Vom Zusammenbruch des .Kasernensozialismus zur Krise der Weltökonomie</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="c">Robert Kurz</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">PZ 1/92*5 Der Kapitalismus als "Subjektillusion der bürgerlichen Modernisierung" ist nach dem Zusammenbruch der militarisierten Kommandowirtschaft keineswegs der strahlende Sieger. In düsteren Farben malt der Philosoph Robert Kurz ein Zukunftsbild, das "noch vor dem Ende des 20. Jahrhunderts den Eintritt in ein dunkles Zeitalter von Chaos und Zerfall" erwarten läßt. Seiner scharfsinnigen Interpretation vom Scheitern des realexistierenden Sozialismus folgt eine ebenso stringente Kritik des Kapitalismus. Der Grundwiderspruch der Moderne besteht im Kaputtproduzieren unserer Lebensqualität: Das zum Selbstzweck gewordene Geld wendet sich "gegen die sinnlich konkrete Welt". Beispiele für das kapitalistische Wahnsystem sieht er in der EG-Landwirtschaft, wenn Lebensmittel am Ende ordnungsgemäßt "entsorgt" werden müssen. Mit Blick Richtungt Osten erwartet er dort ähnliche Systemzusammenbrüche, wie sie jetzt schon in der Dritten Welt festzustellen sind. Dort hat die Integration in den Weltmarkt zur Verschärfung der Schuldenkrise und Verelendung geführt. Rundum also Beispiele für das Scheitern einer nachholenden Modernisierung. Angesichts der kollektiven Selbstmordaktionen im Weltmaßstab hat es keinen Sinn, noch über einzelne Reformen zu diskutieren, meint Kurz, "solange dies nicht in einer Perspektive der radikalen Abschaffung der modernen Ware und ihres Wertsystems geschieht". Der Autor fordert eine "Weltgesellschaftliche Organisation der sinnlichen Bedürfnisse" durch Bewußtsein und Bewußtwerden. Die Zweifel an der praktischen Umsetzung nimmt er vorweg, meint jedoch, daß "diese Frage, wäre sie ernst gemeint, in einem gesellschaftlichen Diskurs und Praxisprozeß durchaus zu konkreten Resultaten führen" könnte</marc:subfield>
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