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      <marc:subfield code="a">Opaschowski, Horst W.</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="b">wie wir morgen leben - Voraussagen der Wissenschaft zur Zukunft unserer Gesellschaft</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">Wie arbeiten, urlauben, konsumieren und kommunizieren, wie leben wir im 21. Jahrhundert? Auf diese spannenden Frage versucht der renommierte Freizeitforscher Horst Opaschowski fundierte Antworten zu geben. In diesem aufwendig gestalteten Band wurden, basierend auf empirischem Datenmaterial, die Zukunftsaussichten für Deutschland erhoben. Tiefgreifende Veränderungen und Verunsicherungen stehen uns bevor. Opaschowski versucht, ohne dem bei Trendanalysen vielfach üblichen Zweckoptimismus zu verfallen, nicht nur Modisches und Kurzlebiges zum Besten zu geben. Seine Analyse zielt in erster Linie auf eine stärkere Betonung von inneren Werten. Die Suche nach Lebenssinn jenseits der Erwerbsarbeit gewinnt in diesem Zusammenhang zunehmend an Bedeutung. "Eine Erziehung für die Welt von morgen muß daher auch mehr Lebenssinn als Lebensstandard im Blick haben." (S. 203) Ohne die einzelnen möglichen Entwicklungen bis zum Jahre 2010 in den Bereichen Sport, Medien, Konsum, Arbeit, Urlaub und Soziales aufzuzählen, zeichnet sich insgesamt der Abschied von den Werten der Nachkriegsgeneration hin zu einem Mehr an immaterieller Lebensqualität ab. Wenig hält Opaschowski von allzu euphorischen Erwartungen in bezug auf die Verbreitung der Neuen Kommunikationstechnologien, denn "die meisten Bundesbürger (60 Prozent) machen auch im Jahr 2010 vom PC keinen Gebrauch". (S. 98f.) Auch im Bereich Tourismus sieht er im Grunde wenig Positives, zumal "die ökologische Opferbereitschaft, die vielleicht noch im Alltag praktikabel ist, stößt im Urlaub an ihre erlebnispsychologische Schmerzgrenze" (S. 143) stößt. Schließlich entwickelt der Autor in einem neuen Katechismus für die sozialen Anforderungen "Zehn Gebote für das 21. Jahrhundert" vor: "Jage nicht ständig schnellebigen Trends hinterher", "Kaufe nur das, was Du wirklich willst", "Tue nichts auf Kosten anderer", "Genieße nach Maß" oder "Lerne - zu lassen, also Überflüssiges wegzulassen".</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">223 S.</marc:subfield>
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