Pflegekinder und die Investitionen des Staates in deren Entwicklung

Bezeichnung Wert
Titel
Pflegekinder und die Investitionen des Staates in deren Entwicklung
Untertitel
Rechtliche Überlegungen zu entwicklungsrelevanten Auswirkungen von Leistungen der Kinder- und Jugendhilfe, insbesondere bei bundeslandfremd untergebrachten Pflegekindern im Drei-Ländervergleich
Verfasserangabe
Dipl. Sozialpäd. Andrea Kandutsch. Dr. Werner Pilgermair
Medienart
Sprache
Person
Reihe
Ort
Stams
Jahr
Umfang
64
Schlagwort
Annotation
Die Arbeit befasst sich mit finanziellen Leistungen des Staates im Pflegekinderwesen.
Das besondere Interesse gilt bundeslandfremd untergebrachten Kindern und
Jugendlichen aufgrund der speziellen rechtlichen Situation, in der diese sich befinden.
Der theoretische Teil untersucht in einem Dreiländervergleich die gesetzlichen
Bestimmungen und deren Unterschiede. Mithilfe einer Befragung von 192
Pflegepersonen wurden beantragte Leistungen erhoben und ausgewertet. Die Ergebnisse
liefern Daten über Antragsgründe und Häufigkeit, aber auch über die Wichtigkeit des
persönlichen Bezugs zur zuständigen Behörde, die einen wesentlichen Faktor für die
Zufriedenheit des Leistungsbezugs darstellt. Bundeslandfremd untergebrachte
Pflegekinder haben geringen Kontakt zu deren zuständiger Behörde, diese erhalten
dadurch oft weniger Leistungen. Folgen sind sozioökonomische Nachteile, auch im
jungen Erwachsenenalter. Erbrachte Leistungen wirken sich auf die
Entwicklungschancen von Pflegekindern aus, weshalb diese bei Nichterhalt für ein
Ungleichgewicht im späteren Leben auf unterschiedlichsten Ebenen sorgen. Diese
Situation wird zusätzlich von der historisch-rechtlich begründeten Handhabung in der
Praxis verstärkt.
Urheber
Dr. Werner Pilgermair
Altersbeschränkung
0