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      <marc:subfield code="a">Steffen, Katharina</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">Anthropologie</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">Automobil</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">Übergangsrituale einer auto-mobilen Gesellschaft</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="b">eine kulturanthropologische Skizze</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">In allen Kulturprodukten lassen sich die Wesenszüge ihrer Produzenten ablesen, aber unser Automobil ist dafür ganz besonders geeignet; "auf seiner polierten Oberfläche erscheinen die vielfältigen spiegelungen unserer Umrisse in speziell scharfen Konturen und in ihrer ganzen Ambivalenz". Der Autor wenden sich konkreten Veränderungen, Übergängen, Übergangsphasen, Übergansritualen alltäglicher Art zu. Das Automobil ist, sobald es fährt, ein Mittler und Vermittler zwischen verschiedenen Spären, verschiedenen Tätigkeiten, Rollen und Zeiten, ein Ding der Zwischenzeiten und Zwischenräume, von Zeiten und räumen dazwischen, die Umkleidekabine unserer Seele, Persönlichkeiten und Identitäten. Steffen fragt auch, ob wir ein neurotisches Verhältnis zur Geschwindigkeit haben oder ob unsere Kultur unter Trande- und Ekstaseentzug oder an ritueller Unterentwicklung leidet? Ist das Auto eines der wenigen kulturell integrierten Rauschmittel, die uns geblieben sind - populärer als der Alkohol, das uns ohne Anstrengung aus dem Dickicht der Städte unter den Sternenhimmel führt, in eine andere Wirklichkeit?</marc:subfield>
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