Eine Nachuntersuchung über die ersten Jahrgänge des Schulversuchs "Soziale Integration"

Bezeichnung Wert
Titel
Eine Nachuntersuchung über die ersten Jahrgänge des Schulversuchs "Soziale Integration"
Untertitel
eine Befragung der Schüler, Eltern und Lehrer
Verfasserangabe
Helga Enzi ; Sabine Hackl ; Rita Kosmus. Christian Klicpera
Medienart
Sprache
Person
Auflage
[Druck]
Verlag
Ort
Graz
Jahr
Umfang
467 Seiten
Beigaben
Begleit-CD-ROM Exemplar-Nr.: 2572
Fußnote
Diplomarbeit ; Literaturverz. S. 450 - 467
Schlagwort
Annotation
Aus der Einleitung: Grundidee einer allgemeinen Schulpflicht ist die Vorbereitung junger Menschen auf das (selbständige) Leben in der Gesellschaft. Eng damit verbunden ist wohl auch die bisher empirisch kaum untersuchte Hypothese, dass Integration in der Schule auf eine bessere Integration in der Gesellschaft vorbereitet. Diese Fragestellung bildet den Ausgangspunkt der vorliegenden Arbeit.
Die theoretische Auseinandersetzung mit dem Thema bezieht sich auf postschulische Bereiche der Integration, wie das Wohnen, Freundschaften und die Freizeitgestaltung von Menschen mit Behinderung sowie den Bereich Arbeit und Behinderung.
Mit der empirischen Untersuchung soll einerseits beschrieben werden, wie junge Erwachsene ohne Behinderung bzw. Lernbeeinträchtigung ihren ehemaligen Schulbesuch, gemeinsam mit Menschen mit Beeinträchtigungen aus ihrer heutigen Situation sehen. Wie ist es ihnen dabei ergangen? Was hat das Zusammensein mit diesen Menschen für sie bewirkt? Hauptsächlich möchten wir jedoch mit unserer Untersuchung aufzeigen, wie es den Integrationskindern der ersten Stunde heute geht. Auf welche Probleme sie nach der schulischen Integration stoßen, und wo es zur Zeit noch Grenzen gibt. Wie geht Integration nach der Schule weiter? Welche Möglichkeiten bestehen aktuell für Menschen mit Behinderung bzw. Lernbeeinträchtigung? Neben der retrospektiven Analyse der Erfahrungen der Eltern mit der Schulzeit ihres Kindes, sollten auch die Einstellungen zu den verschiedenen Schulformen (Integrationsschule vs. Sonderschule) verglichen werden. Die Befragung der Eltern stellte also den Mittelpunkt dieser Arbeit dar.
Ziel dieser Arbeit ist es nicht, die einzelnen Beschulungsformen in irgendeiner Weise zu bewerten. Wir wollen vielmehr Problemfelder aufzeigen und vor allem kritisch anmerken, dass man Möglichkeiten finden muss, um Integration auch nach der Schule weiterführen zu können. Integration beschränkt sich nicht nur auf die Schulzeit, sondern bezieht sich auf alle Lebensbereiche! Es ist uns dabei wichtig, Einzelbiografien darzustellen, um beispielsweise speziell auf die schlechte Beschäftigungssituation von Menschen mit Behinderung bzw. Lernbeeinträchtigung aufmerksam zu machen.
Altersbeschränkung
16
Illustrationsangaben
Illustration(en)