Das (Un)Sicherheitszeitalter - The (In)Security Age

Bezeichnung Wert
Titel
Das (Un)Sicherheitszeitalter - The (In)Security Age
Untertitel
der "Megatrend Terror" und seine Auswirkungen auf wirtschaft, Politik und Geellschaft - der Zeitenbruch nach dem 1.. September 2001
Verfasserangabe
Matthias Horx ; Oona Strathern (Mitarb.) ; Joseph Scheppach (Mitarb.)
Medienart
Person
Verlag
Ort
Kelkheim
Jahr
Umfang
69 S.
Schlagwort
Annotation
In breiten Strichen und begleitet von manchmal befremdlichen Pauschalurteilen über bedenkenswerte Stellungnahmen zu den Hintergründen der Anschläge des 11. September) blickt Matthias Horx zunächst - ganz ohne Ressentiment - auf die kurze Phase und das abrupte Ende der "New Economy" zurück. Mit der "Rückkehr des Risikos und des Misstrauens" sieht er für die nähere Zukunft eine Reihe neuer Trends, die aller Voraussicht nach die kommenden Jahre der (Un)Sicherheit prägen werden: Rezension und/oder konjunkturstützende "Konfliktwirtschaft", "neue Ernsthaftigkeit", Gemeinschafts- und Familiensinn treten an die Stelle eines materiell übersteigerten Hedonismus; auch mit der Wiederkehr der traditionellen Religionen, der Aufwertung des "Humanfaktors" und einem verstärktem Wunsch nach Authentischem ist zu rechnen. Bereits 2003 - so ein positives Szenario - könnten erste Konturen einer "Globalpolitik" sichtbar werden, die bis etwa 2010 zur Entwicklung einer "Weltinnenpolitik" führt: "Globalisieurng-Plus" werde, so Horx, an die Stelle einer "militant-idologischen Antiglobalisierung" treten - Organisationen wie "Attac" zeiht der Trendforscher des "Talibanismus" (S. 14) -, globale Friedenstruppen, eine "Weltpolizei" und die Aufwertung der UN-Institutionen könnten weitere Merkmale einer globalen Integrationsphase sein.