Gegenwelten.
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| Titel |
Gegenwelten.
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| Untertitel |
die Utopie in der deutschen Literatur
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| Ort |
Stuttgart
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| Umfang |
377 S.
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| Schlagwort | |
| Annotation |
PZ 4/89*397 Die Geschichte der Utopien in der deutschen Literatur reicht von Johann V. Andreae bis Arno Schmidt, von Inselutopien und Robinsonaden über Gelehrtenrepubliken bis hin zur Science-fiction. Während die literarische und politische Utopie seit Karl Mannheim und Ernst Bloch in einem Atemzug genannt werden, konzentriert sich das Buch von G. Müller auf das schöpferische Eigenelement der literarischen Utopie, die im Vergleich mit der politischen Utopie höchst unterschiedliche Denk- und Kommunikationsformen aufweist. Die literarische Utopie strebt im Gegensatz zur politisch-emanzipatorischen nicht um jeden Preis kämpferisch nach Verwirklichung. Stets wird aber das Ziel verfolgt, die eigentlich nicht überschaubare Komplexität der Wirklichkeit überschaubar und nicht zuletzt technisch handhabbar zu machen. Im 20. Jahrhundert kommt diese Methode des utopischen Denkens in die Krise. Wenn der Fortschrittsglaube seine Überzeugungskraft verloren hat, kehren auch in der Utopie die seit der Aufklärung überwunden geglaubten alten Geschichten wieder: die Apokalypse und nicht zuletzt die Erbsünde.
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Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen Salzburg |
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