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      <marc:subfield code="a">Landwirtschaft</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">Österreich</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">Wald</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">Aktionsplan</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">Wassernutzung</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">Auf dem Weg zu einer nachhaltigen Entwicklung in Österreich</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="b">der Umweltraum als Zielvorstellung einer nachhaltigen Entwicklung</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="c">Kosz, Michael (Projektl.)</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">Wien (u.a.)</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">Der 1993 im Auftrag der Umweltorganisation Friends of the Earth erstellte Aktionsplan "Sustainable Netherlands", der den jedem Niederländer zustehenden "Umweltraum" im Sinne eines global verträglichen, nachhaltigen Wohlstandes errechnet hat, sorgte für internationales Aufsehen. So wurde in der Folge unter der Federführung des Wuppertal Instituts für Klima, Umwelt und Energie eine europaweites Projekt "Towards Sustainable Europe" gestartet, in dem 20 europäische Länder bzw. Regionen integriert sind. Sieben österreichische Umweltwissenschaftler steuerten hiefür den Befund über Österreich bei. Ihre Ausgangsfrage  der österreichischen Experten lautete daher, wieviel Verbrauch an Rohstoffen, Energie, Fläche und Wasser jeder/m ÖsterreicherIn zustehen, ohne daß die natürlichen Systeme überstrapaziert werden. Neben quantifizierbaren Größen wie Schadstoffausstoß und Naturverbrauch wurden auch schwer abwägbare Risiken von Großtechnologien berücksichtigt, sodaß die Studie im Sinne des "Vorsichtsprinzips" sowohl die Atom- als auch die Gentechnologie als Zukunftsoptionen ausschließt. Das zu erwartende Ergebnis der Untersuchung zusammengefaßt: Die ÖsterreicherInnen verbrauchen derzeit weit mehr Ressourcen, als dauerhaft verträglich ist. Um zumindest das Toronto-Ziel zu erreichen, sei eine CO2-Reduktion um 25 % bis zum Jahr 2010 (und um 70% bis  zum Jahr 2030!) notwendig, was allein für die erste Etappe eine Drosselung des Energieverbrauchs um 11-12 % bei gleichzeitigem Ausbau erneuerbarer Energieträger erforderte. Der Verbrauch nicht erneuerbarer Ressourcen einschließlich naturfremder Chemikalien, der über das Konzept des "ökologischen Rucksackes" von Produkten erfaßt wird, müsse, so die Berechnungen der Studie, bis zum Jahr 2040 auf ein Zehntel des derzeitigen Umsatzes gesenkt werden ("Dematerialisierungsfaktor 10"). Empfohlen wird u.a. die Einschränkung energieintensiver Materialien (etwa keine Alu-Verwendung im kurzlebigen Verpackungsbereich), der langfristige Verzicht auf gefährliche Stoffe wie Cadmium und Blei sowie der Umstieg auf nachwachsende Rohstoffe etwa durch die Reaktivierung "vergessener" Kulturpflanzen wie Flachs und Hanf. Auch die weiters untersuchten Bereiche Flächenverbrauch, Land- und Fortwirtschaft sowie die im Vergleich zu anderen Ländern relativ stabile Wasserversorgung bestätigen den Trend, das Österreich noch weit von einer nachhaltigen Wirtschafts- und Lebensweise entfernt ist. Der Flächenverbrauch durch Versiegelung von Böden für Straßenbau, Industrie, Gewerbe und Wohnungen steigt weiter an. Er widerspricht jeder Nachhaltigkeit, wenn - wie hier geschehen - auch der Flächenverbrauch im Ausland berücksichtigt wird, über den wir etwa durch Importgüter aus der Dritten Welt  unsere "ökologischen Fußabdrücke" in diesen Ländern hinterlassen. Auch die österreichische Landwirtschaft hat - so die Autoren - großen Reformbedarf. Gefordert werden eine Reduktion des Fremdenergie-Einsatzes um 70-80% bis zum Jahr 2020 bei Mineraldünger und ein Totalaustieg bei synthetischen Pestiziden bis 2010, die Verringerung der Futtermittelimporte um 50% bis 2000 (Importverbot ab 2010), die Exentsivierung in Ackerbau und Viehzucht sowie der Einsatz von Biomasse als Energieträger (v.a. Stroh- und Biogasnutzung).</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">155 S.</marc:subfield>
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