What Next. Volume 1
| Bezeichnung | Wert |
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| Titel |
What Next. Volume 1
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| Untertitel |
Setting the context
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| Verfasserangabe |
Ed. by The Dag Hammarskjöld Centre
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| Medienart | |
| Reihe | |
| Reihenvermerk |
No 47
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| Ort |
Uppsala
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| Jahr | |
| Umfang |
223 S.
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| Schlagwort | |
| Annotation |
"What Now: Another Development"- so lautete der Titel einer Studie der Dag Hammarskjöld Foundation aus dem Jahr 1975, in der Vorschläge für eine andere Entwicklungspolitik formuliert wurden. Im Forschungsprojekt What Next", an dem wiederum ExpertInnen aus Nord und Süd mitwirkten, wurde zweierlei geleistet: Eine umfassende Analyse der Weltentwicklung in den vergangenen 30 Jahren ("What has gone wrong? What has gone right?") sowie eine Vorschau auf mögliche Entwicklungen in den kommenden 30 Jahren. Der vorliegende Band 1 enthält grundsätzliche Einschätzungen zum Ist-Zustand. Die philippinische Journalistin Sheila Coronel und ihr nepalesischer Kollege Kunda Dixit sehen wie der indische Sozialwissenschaftler Praful Bidwai im Rückblick auf die letzten 30 Jahre mehr Negatives als Positives, die Modernisierung der Welt nach westlichem Vorbild ist für sie kein Segen, vielmehr werden stärker werdende soziale und ökologische Zerstörungen ausgemacht. Kritisch fällt auch der Rückblick des Schweizer Historikers Gilbert Rist aus, der das westliche Wachstumsmodell grundsätzlich in Frage stellt ("Why are we at a dead end?"). Spannend liest sich der Beitrag der beiden Schweden Göran Bäckstrand und Lars Ingestam, die bereits vor 30 Jahren die Frage nach dem Genug und einem anderen Lebensstil gestellt haben und dies heute, Erkenntnise der internationalen Zufriedenheitsforschung nutzend, erneut tun. Der britische Publizist Larry Lohmann geht kritisch ins Gericht auch mit der Rolle der NGOs, wenn er die akademischen "Northerners" von den praxisbezogenen "Southeners" scheidet. Positiver sieht Göran Hydén, Politikwissenschaftler an der University of Florida, die Zivilgesellschaft, die - in Verbindung mit Unternehmen und Regierungen - zum entscheidenden Zukunftsfaktor werden soll. Der kanadische Aktivist Pat Mooney zieht abschließend ein ernüchterndes Resümee über die UN-Gipfel der letzten Jahrzehnte; er warnt davor, dass sich NGOs von Bürokratien instrumentalisieren lassen (etwa in der UNO), plädiert vielmehr dafür, von diesen gute Arbeit zu fordern, sich aber aktiv in die Wahl von UN-Führungspersonen einzumischen. Der Zivilgesellschaft kommt - so viel wird bereits in Band 1 deutlich - eine zentrale Rolle in dem Positivszenario der Weltentwicklung bis 2030 zu, das einem Business as Usual-Szenario gegenübergestellt und im Folgeband publiziert wird. Hans Holzinger
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Erhältlich in folgenden Bibliotheken
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Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen Salzburg |
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