Das Radikal Böse

Bezeichnung Wert
Titel
Das Radikal Böse
Verfasserangabe
Ruzowitzky, Stefan
Medienart
Person
Schlagwort
Annotation
Stefan Ruzowitzkys Nonfiction-Drama Das radikal Böse beschäftigt sich in einer stilistisch innovativen Herangehensweise mit einem dunklen Kapitel der deutschen Geschichte:Den systematischen Erschießungen jüdischer Zivilisten durch Polizeibataillone und Einsatzgruppen in Osteuropa. Wie werden aus ganz normalen jungen Männern Massenmörder? Warum töten ehrbare Familienväter Tag für Tag Frauen, Kinder und Babys? Wir hören ihre Gedanken aus Briefen, Tagebuchaufzeichnungen und Gerichtsprotokollen, sehen in junge Gesichter, Projektionsflächen für Assoziationen und Erkenntnisse. Ergänzt mit historischen Aufnahmen, den Aussagen renommierter Holocaust-Forscher, wie Père Desbois, Christopher Browning oder Robert Jay Lifton und den überraschenden Ergebnissen psychologischer Experimente führt der Film hin zu dem radikal Bösen, einer Blaupause des Genozid. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges 1945 wurden die Kriegsverbrecher und Mittäter der Judenverfolgung in den Nürnberger Prozessen angeklagt. Psychologische Tests wurden durchgeführt, die ergründen sollten, wie junge Männer und Familienväter zu Massenmördern werden sollten und warum niemand seine Befehle in Frage stellte, wenn es darum ging Frauen, Kinder und Babys zu töten.
BEMERKUNG
FSK ab 12

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