Kinski spricht Werke der Weltliteratur

Bezeichnung Wert
Titel
Kinski spricht Werke der Weltliteratur
Verfasserangabe
Regie: Klaus Kinski
Medienart
Sprache
Person
Verlag
Ort
Berlin
Jahr
Umfang
1 CD
ISBN10
3-8291-1372-2
ISBN13
978-3-8291-1372-4
Schlagwort
Annotation
In nur fünf Jahren, von 1957 bis 1962, nahm Klaus Kinski allein dreißig Sprechplatten auf. Rechtzeitig zum 77. Geburtstag des Ausnahmekünstlers ist es nun der Deutschen Grammophon in enger Zusammenarbeit mit Klaus Kinski Productions gelungen, erstmals sein vollständiges Rezitationswerk auf CD zu veröffentlichen. Die Veröffentlichung umfasst 16 Einzelausgaben mit insgesamt 19 CDs, erscheint aber auch als 20-CD-Box "Kinski spricht Werke der Weltliteratur", die mit 48-seitigem Booklet ausgestattet ist und als Bonus die beiden Hörspiele "Sechs Gramm Caratillo" und "Die Nacht allein" beinhaltet. Obschon Klaus Kinski bis heute durch seine berühmte Erdbeermund-Rezitation eng mit Francois Villon verknüpft ist, hatte man bisher keine Gelegenheit, die Vielseitigkeit des Deklamators Kinski zu hören: seine Interpretationen zahlreicher Werke der Weltliteratur, die von Shakespeare, Goethe und Schiller, über Dostojewskij, Strindberg und Hauptmann, bis zu Oscar Wilde, Jack London und der Dichtung afrikanischer Völker reicht. Kinski und Brecht ("Der Spiegel" 22.2.1961, Auszug): "Auch Brecht war eine Zeitlang fester Bestandteil seines Repertoires gewesen, bis Kinski mit der Dichter-Witwe Helene Weigel und dem Brecht-Verlag Suhrkamp Schwierigkeiten bekam. Die Weigel und Suhrkamp nahmen Anstoß daran, daß Kinski während des Vortrags Texte eigenmächtig zu verändern pflegt..."Ich verändere die Texte, wenn es mir nötig erscheint. Ich verändere Schiller und Goethe, warum nicht auch Tucholsky und Brecht, wenn ihre Sprache nicht mehr stimmt. Wenn einer von den Leuten noch leben und es mir verbieten würde, dann würde ich sagen: Hau ab mit deinem Text, er ist in dieser Form schlecht, ich spreche was anderes." Die Brecht-Erben protestierten, und die Firma, die Kinski-Brecht-Platten herausbringen wollte, mußte den Plan aufstecken..." Der Deutschen Grammophon gelang es jetzt in Zusammenarbeit mit Klaus Kinski Productions und dem Suhrkamp Verlag, eine Freigabe der Aufnahmen zu erreichen. Erstmals werden Aufnahmen veröffentlicht, in denen Kinski live in der Wiener Stadthalle Bert Brecht spricht und singt. BISHER UNVERÖFFENTLICHT !